Susanne Hierl

„Wer nichts anpackt, der wird nichts bewegen“

Dieser Leitspruch begleitet mich seit meinen ersten „Gehversuchen“ in der Politik. Dabei war diese Leidenschaft lange nicht erkennbar und in meinem Umfeld hätte das niemand mit mir in Verbindung gebracht.

Geboren im Jahr 1973 in Eichstätt und aufgewachsen in Postbauer-Heng waren meine Kindheit und Jugend geprägt von Schule und Sport. Meine selbstgesetzten Ziele zu erreichen, hat mich dabei stets angetrieben.

Ich war schon immer ein politisch interessierter Mensch - auch während meines Jurastudiums. Der letzte Anstoß, mich aktiv einzumischen, war aber noch nicht gegeben. Auch die erste Zeit im Job war dafür keine rechte Zeit.

Mit unserem Umzug 2004 nach Berg stand für mich fest, dass ich mich in unserer Gemeinde nicht nur im vorpolitischen Raum (Elternbeirat im Kindergarten) sondern auch politisch engagieren will. Mir ging es vor allem darum, mich nicht nur punktuell, mit den Themen, die mich persönlich betreffen und bewegen, sondern für alle Bürger einzusetzen und etwas voranzubringen. Das ist auch heute noch so.

Seit 2008 bin ich nun aber in verschiedenen Funktionen auf kommunaler Ebene politisch unterwegs und packe an.

Mein Mann, unsere beiden Kinder und ich haben unsere Heimat seit 2004 in Berg. Wir sind gerne unterwegs und genießen die Natur. Wenn noch Zeit bleibt, dann lese ich gerne und höre Musik.

Hier können Sie mich kennenlernen und begleiten. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, was mich als Menschen ausmacht und welche Themen mich bewegen.

Blogbeitrag Einleitung

Gedanken und aktuelle Beiträge

* Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verzichte ich auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d). Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

Blogbeitrag ASP 2021

Kongress Digital CDU/CSU Fraktion im Bundestag am 05.05.2021

Für eine zukunftsgerichtete transatlantische Partnerschaft


Ganz im Zeichen der transatlantischen Partnerschaft und pünktlich zu 100 Tagen Präsidentschaft Biden, hat die CDU /CSU Fraktion im Bundestag zu einer Veranstaltung über die transatlantischen Beziehungen eingeladen. Zum Auftakt gab es einen Impulsvortrag unserer Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Danach diskutierten Heather S. Conley (Senior Vice President, Director of the Europe, Russia, and Eurasia Program, Center for Strategic and International Studies), Cathryn Clüver Ahbrook (Executive Director, Future of Diplomacy Project, Executive Director, Project on Europe and the Transatlantic Relationship, Belfer Center for Science and International, Affairs Harvard Kennedy School), Jürgen Hardt (MdB, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Auswärtiges und Peter Beyer (MdB) über die US Außenpolitik, die Erwartungen der USA an ihre Bündnispartner. Auch die Sicht Deutschlands auf die Chancen, die sich in den ersten 100 Tagen der Präsidentschaft Biden ergeben und wie man diese nützen sollte und wird, wurden erörtert. Weiter wurden kritische Themen, wie z. B. Northstream 2, nicht ausgespart.

Man war sich einig, dass sich die EU und Deutschland im Besonderen in Zukunft noch stärker in das Bündnis einbringen werden müssen.

Auch in dieser Veranstaltung zeigte sich einmal mehr die Dringlichkeit und Wichtigkeit dieser Themen, die eine besondere Rolle im anstehenden Bundestagswahlkampf spielen werden.

Blogbeitrag ASP 2021

Videokonferenz des Arbeitskreises für Außen- und Sicherheitspolitik (ASP) am 30.04.2021

Andreas Otterbein, Bezirksvorsitzender des ASP, hatte zur Veranstaltung geladen.


Pünktlich zu den ersten 100 Tagen im Amt des neuen US Präsidenten Biden lag der Schwerpunkt auf den transatlantischen Beziehungen.

Das Plenum war hochkarätig besetzt– mit Christan Forstner (Büroleiter der Hanns-Seidl-Stiftung in Washington), Jeff Radke (Johns-Hopkins-University, AICGS), Lt.Gen. a. D. F. B. Hodges, Herrn Dr. Benedikt Franke (CEO, Münchner Sicherheitskonferenz und den Bundestagsabgeordneten Alois Karl (Mitglied des Finanzausschusses) und Thomas Erndl (Mitglied des Auswärtigen Ausschusses).

Neben aktuellen Einblicken in die innenpolitischen Verhältnisse der USA (Konjunkturpaket, Infrastruktur, jobs act und family plan) lag der Schwerpunkt der Diskussionen dennoch auf der Außenpolitik. Die Erwartungen der USA an Deutschland und Europa wurden sehr eindringlich formuliert. Insbesondere ging es um den Klimaschutz, neue Technologien, das Engagement in der Nato und das Verhältnis zu Russland und China.

Besonders deutlich wurde hervorgehoben, dass insbesondere mit Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl, auf den transatlantischen Beziehungen ein wichtiger Schwerpunkt liegen sollte um hier die jüngsten „Annäherungsversuche“ der USA nicht zu gefährden und sich bietende Chance nicht zu verpassen.

Klar wurde, dass die USA dabei große Erwartungen insbesondere in die Bundesrepublik Deutschland setzen.

Erfreulich auch für unseren Bundeswahlkreis ist, dass der unter Trump noch angedachte Truppenabzug, der v. a. Vilseck getroffen hätte, nicht zum Tragen kommen wird, sondern im Gegenteil, noch 500 zusätzliche Soldaten in Deutschland (wohl Wiesbaden) stationiert werden sollen. Als Fazit dieser Veranstaltung ist festzuhalten, dass es viel zu tun gibt in den transatlantischen Beziehungen und die sich momentan bietenden Chancen Gegenteil, noch 500 zusätzliche Soldaten in Deutschland (wohl Wiesbaden) stationiert werden sollen.

Als Fazit dieser Veranstaltung ist festzuhalten, dass es viel zu tun gibt in den transatlantischen Beziehungen und die sich momentan bietenden Chancen unbedingt genutzt werden sollten.

Blogbeitrag Florianstag 2021
Fotos: Hans Stepper
Blogbeitrag Florianstag 2021

Florianstag der Feuerwehren im Landkreis Neumarkt

Gottesdienst in St.Vitus Berg


Heute durfte ich stellvertretend für unseren Landrat Willibald Gailler am Florianstag des Kreisfeuerwehr­verbands Neumarkt teilnehmen. Auch wurde der verstorbenen Kameraden gedacht. Leider konnte der Gottesdienst zu Ehren des Schutzpatrons der Feuerwehrleute nur im kleinen Rahmen abgehalten werden.

In meinem Grußwort habe ich den Anwesenden meinen Dank für den großartigen Einsatz für die Mitmenschen ausgesprochen. Daneben leisten die Feuerwehren einen großen Beitrag in der Jugendarbeit. Sie vermitteln den Kindern, Jugendlichen und den jungen Erwachsenen Wissen, aber genauso was Kameradschaft, Hilfsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein und Zusammenhalt bedeutet.

Lassen Sie nicht nach in Ihrem Engagement!

Blogbeitrag Kreisdelegiertenversammlung 2021
Blogbeitrag Kreisdelegiertenversammlung 2021

Susanne Hierl geht für den CSU-Kreisverband Neumarkt ins Rennen

Kreisvertreterversammlung bestimmte den Neumarkter Kandidaten


In der Kreisdelegiertenversammlung wurde ich zur Kandidatin des CSU-Kreisverbands Neumarkt gewählt.

Nun geht es weiter. Am 20.05.2021 werde ich mich im Rahmen der Bundeswahlkreiskonferenz der Abstimmung über das Direktmandat stellen. In dieser Veranstaltung wird der CSU-Kandidat für das Direktmandat im Bundeswahlkreis 232 (Neumarkt/Amberg/Amberg-Sulzbach) ermittelt.

Für das bisher entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich an dieser Stelle ganz herzlich.

Blogbeitrag Energiewende

Energiewende

Anreize statt Verbote

Die Energiewende ist zu verstehen als Weg von den fossilen Energieträgern (Kohle, Erdöl und Gas) und der Kernenergie hin zu nachhaltigen erneuerbaren Alternativen.

Dabei wird diese oft auf den Bereich Strom reduziert – die Bereiche Wärme und Mobilität sind jedoch genauso darunter zu fassen und ebenso wichtig.

Der zunehmende Rohstoffverbrauch, die fortschreitende Erderwärmung sowie der Klimawandel fordert uns zum Handeln auf. Der Begriff der Energiewende ist in aller Munde.

Eine Zäsur in der Diskussion um die Energiewende stellt das Reaktorunglück in Fukushima im Jahr 2011 dar. Dies wird oft mit dem Beginn der Energiewende in Zusammenhang gebracht, wobei dies so wohl nicht richtig ist. Dieses weltweit einschneidende Ereignis hat das Thema für uns in Deutschland sichtbar für alle gemacht. Bestrebungen zu einer Abkehr von den fossilen Energieträgern gibt es seit den 70´er Jahren, nicht zuletzt seit der Energiekriese. Intensive Forschungen werden seit den 1990´er Jahren betrieben.

Spätestens mit dem Entschluss, aus der Atomenergie auszusteigen und auch die Verstromung der Kohle zu beenden sind wir dringend auf andere, alternative Energieformen angewiesen. In Deutschland setzen wir auf erneuerbaren Energien und alternative Energieformen. Dabei ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur global gelöst werden kann. Sicherlich wird es vieler Einzelanstrengungen bedürfen und ein Land kann nicht auf das andere warten. Einige werden vorangehen und auf einen positiven Nachahmungseffekt hoffen. Im Bereich Kernenergie ist das – so scheint es – nicht gelungen. Viele Länder setzen weiter auf die Kernenergie als Energiequelle und bauen sogar neue Kernkraftwerke.

Die erste Möglichkeit, um an das Thema heranzugehen und nach Alternativen zu suchen ist sicherlich darüber nachzudenken wie wir Energie erst gar nicht verbrauchen, sondern einsparen können oder durch gesteigerte Effizienz zumindest den Verbrauch reduzieren. Die Fragestellung gilt sowohl für den einzelnen Bürger als Privatmann, wie den Staat, als auch für die Unternehmen. Dies zieht selbstverständlich – in Ermangelung von Alternativen – Verhaltensänderungen nach sich und bedeutet in vielen Bereichen sicherlich auch Verzicht. Diese Fragestellung kann aber auch dazu dienen, sich auf die Suche nach innovativen Lösungen zu machen.

Fraglich ist noch immer, wie eine Wende hin zu einer CO2-neutralen Energieversorgung nur mit erneuerbaren Energien gelingen kann, da bekanntlich bei Windstille kein Windstrom und in der Nacht kein Sonnenstrom produziert werden kann. Dies betrifft v. a. die Energiesicherheit und damit einhergehend die Frage der Möglichkeit der Speicherung dieser Energieformen. In diesem Zusammenhang ist jedoch daneben darauf zu achten, dass die neuen Energieformen bezahlbar für die Bevölkerung bleiben und auch unsere Wirtschaft noch konkurrenzfähig produzieren und arbeiten kann.

Ebenso wird auf kommunaler Ebene nach Lösungen gesucht die Energiewende zu unterstützen. Das geht von Windkraftanlagen, über Biogasanlagen bis hin zu Photovoltaik. Dabei stellt sich zunehmend die Frage der Akzeptanz der Maßnahmen in der Bevölkerung. Das bekannte St. Florians Prinzip ist hier gerne zitiert. Auch hier stellt sich für mich die Frage, ob es die Aufgabe einer jeden Kommune individuell sein kann, das Rad jeden Tag neu zu erfinden oder ob nicht durch interkommunale Zusammenarbeit und Austausch ein Weg gefunden werden kann best practice auszutauschen und Synergien zu schaffen.

Ich begreife die Energiewende als Chance. Auch wenn „wir Deutschen“ nach Fukushima vielleicht wie immer alles ganz besonders gut machen wollten und daher den Atomausstieg auf das Jahr 2022, den Kohleausstieg aber erst auf das Jahr 2038 festgelegt haben.

Meines Erachtens, bedarf es einer klugen Kombination von Energieeinsparung und der Entwicklung neuer Technologien, die idealerweise in Deutschland entwickelt werden. Damit werden gleichzeitig Chancen für die Wirtschaft eröffnet und ein positiver Effekt auf die Umwelt erzielt. Auch eine weitsichtige Änderung des EEG kann zur Unterstützung des Vorhabens Anreize für die Bevölkerung schaffen, z.B. mit sogenannten Bürgeranlagen, die eine Beteiligung der Bevölkerung am Erfolg der neuen Energieformen vorsehen.

Dabei verstehe ich Energiewende nicht als Verbot an die Bevölkerung, Energie zu verbrauchen und das Leben extrem einzuschränken, sondern als Aufforderung seinen eigenen Anteil zu erbringen – vielleicht durch Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel, weniger Reisen oder durch ein bewusstes Konsumverhalten hin zu mehr Regionalität.

Anreize statt Verbote – das ist für mich die Devise.

Blogbeitrag Digitalisierung

Digitalisierung

Auswirkungen auf unsere Arbeitswelt

Eines der Megathemen, das uns nicht erst seit Corona begleitet, ist die Digitalisierung. Dabei gibt es vielfältige Ansätze und Auswirkungen, zum einen auf unseren Umgang miteinander, aber auch auf unsere Arbeitswelt. Dies betrifft Unternehmen und Arbeitnehmer gleichermaßen.

Für die Unternehmen stellt sich seit geraumer Zeit die Frage wie sie sich für die Zukunft in einer zunehmend digitalisierten Welt aufstellen wollen bzw. müssen. Nicht erst Corona hat diese Entwicklung exponentiell beschleunigt.

Aber auch die Auswirkungen auf die Arbeitnehmer sind nicht zu vernachlässigen. So finden sich in den Unternehmen Arbeitnehmer, die die Herausforderung annehmen, an der Digitalisierung aktiv mitarbeiten und diese als Chance für weiteres Wachstum sehen. Anderen Arbeitnehmern macht die Digitalisierung Angst, sie haben Sorge, ihren Job zu verlieren, den Anschluss nicht zu schaffen und auf dem Abstellgleis zu landen. Und das ist nicht unbedingt eine Frage des Alters.

Für die Unternehmen stellt sich die Herausforderung die Arbeitnehmer mitzunehmen und die Anforderungen an die sich ändernde Arbeitswelt neu zu definieren.

Auch für unsere Jugendlichen und jungen Erwachsenen ergeben sich vielfältige Änderungen für die Vorbereitung auf den Beruf, den Eintritt ins Berufsleben, die Art und Weise zu arbeiten. Dies ist vor allem eine große Aufgabenstellung für unsere Bildungslandschaft. Fraglich ist, ob wir in den bisher gewohnten Bahnen einer Schullaufbahn unsere Jugendlichen auf das Arbeitsleben und die notwendigen Anforderungen im Beruf vorbereiten können. Meiner Meinung nach bedarf es hier einer viel engeren Verzahnung zwischen Wirtschaft und Schule.

Ich bin überzeugt, dass die Digitalisierung zu einem noch größeren Umbruch in der Arbeitswelt führen wird, bekannte Jobprofile werden verschwinden, genauso werden aber auch neue Jobs entstehen. Wichtig ist hier meines Erachtens eine Offenheit und Neugierde den sich ergebenden Möglichkeiten gegenüber. Jedoch darf nicht vergessen werden, dass nicht jeder mit der Entwicklung Schritt halten kann und will. Hier ist genau hinzusehen, zu schulen und zu überlegen, wie wir in unserer sich weiter digitalisierenden Gesellschaft niemanden vergessen und abhängen.

Blogbeitrag Bildung der Zukunft

Bildung der Zukunft

unser wichtigstes Kapital

Bildung ist in einer sich stetig weiterentwickelnden Wissens­gesellschaft eines der wichtigsten Güter. Dies ist umso wichtiger, weil Deutschland kein Land ist welches seinen Wohlstand auf Rohstoffvorkommen aufbauen kann. Unser Kapital ist das Wissen unserer Bevölkerung.

Dabei ist Bildung eng mit der digitalen Kompetenz verknüpft, hat aber noch viele weitere Facetten.

Wenn ich die Anforderung an uns Schüler zu meiner Schulzeit mit den Anforderungen an meine Kinder heute vergleiche, so stelle ich große Unterschiede fest. Dies ist wichtig und richtig vor dem Hintergrund einer sich rasant entwickelnden digitalen und globalisierten Gesellschaft.

Wichtig ist heute meines Erachtens, die Grundlagen zu legen für Wissen, das sich auf viele Bereiche übertragen lässt. Dies fördert die Fähigkeit zum Transfer und die Vorbereitung auf einen sich wandelnden Arbeitsmarkt.

Dabei will ich dies nicht nur auf die Digitalisierung reduzieren – das ist ein wichtiger Baustein. Wichtig neben digitaler Kompetenz und der Kenntnis, wie man die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen kann, ist es auch, soziale Kompetenzen zu stärken und vor allem die Neugierde der Kinder zu fördern und zu unterstützen.

Bildung beschränkt sich aber nicht auf die vorschulische Bildung, Schulen, Ausbildung oder Studium. (Weiter-) Bildung ist auch im Beruf ein wichtiger Baustein. Lebenslanges Lernen ist eine Anforderung, die alle Arbeitnehmer betrifft. Dies gilt umso mehr, da es nicht mehr üblich ist, ein Leben lang bei demselben Arbeitgeber zu bleiben oder denselben Beruf auszuüben.

Die Herausforderung dabei wird sein, Unternehmen dazu zu bewegen, Arbeitnehmern Fortbildungen zu ermöglichen und sie zu ermutigen, Fortbildungen auch anzunehmen und offen für Veränderungen zu sein.

Es wird Aufgabe der Politik sein, diese Prozesse zu unterstützen und zu belgeiten.

Blogbeitrag Reisebericht Dresden

Dresden

ein kurzer Reisebericht

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?

In den Herbstferien 2017 haben wir Dresden besucht. Der Trip war ein Experiment, da wir nicht nur mit unserer Familie, sondern auch mit meinem Schwager und dessen Kindern unterwegs waren, insgesamt acht Personen.

Das Experiment hat erstaunlich gut geklappt – auch wenn wir als Erwachsene beim Essen große Kompromisse eingehen mussten (zwei Mal Burger und Fastfood Pizza). Dafür durften wir unser kulturelles Programm durchführen.

Begonnen haben wir unsere Erkundungstour in der gläsernen Manufaktur, in welcher uns die Produktionsschritte bei der Autoproduktion nähergebracht wurden. Auch die Kinder hatten ihren Spaß.

Unterwegs waren wir wie immer zu Fuß.

Besichtigt haben wir selbstverständlich die Frauenkirche – das neue alte Wahrzeichen Dresdens.

Zum Programm gehörte auch der Zwinger. Hier haben wir uns den Mathematisch-Physikalischen Salon mit seinen historischen wissenschaftlichen Instrumenten näher angesehen. Vor allem die riesigen Brennspiegel und Teleskope waren sehr interessant.

Auch ein Besuch in der Semperoper durfte nicht fehlen. Die Karten hatten wir spontan am Vortag gekauft. Auf dem Programm stand „Peter und der Wolf“ (Sergej Prokofjew) und „Jakub Flügelbunt“ (Miroslav Srnka), zwei musikalische Märchen in deutscher Sprache. Die Kinder waren vor allem von „Jakub Flügelbunt“ sehr begeistert.

Außerdem haben wir das deutsche Hygienemuseum besucht – auch das ein Tipp für einen Ausflug mit Kindern. Das Museum ist sehr interaktiv und lässt keine Langeweile aufkommen.

Mein Highlight war das Albertinum. Das Schöne an diesem Museum war für mich die Mischung aus Skulpturen verschiedener Jahrhunderte und Gemälden, auch der Gegenwart. Für die Kinder gab es einen eigenen Kinder-Museumsführer, der unsere Kids zwei Stunden gut beschäftigt hat. Das Museum ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Sollte ich wieder nach Dresden kommen werde ich sicherlich einen Abstecher nach Schloss Moritzburg machen und auf den Spuren von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ wandern.

Blogbeitrag Mobilität der Zukunft

Mobilität der Zukunft

und unsere Veränderungskompetenz

Ein zentrales Thema auch im ländlichen Raum ist die „Mobilität“. Vor allem ist es als ein Bestandteil des Umwelt- und Klimaschutzes zu sehen. Dabei ist die Lösung des Themas im Gegensatz zur Stadt im ländlichen Raum wohl schwerer zu finden und bedarf innovativer Ideen.

Bei der Diskussion um die Mobilität der Zukunft ist im ländlichen Raum nicht davon auszugehen, dass sich der Individualverkehr mit eigenen Fahrzeugen reduziert oder komplett hin zum öffentlichen Nahverkehr entwickeln wird. Es ist zu erwarten, dass die Anzahl der PKW bleiben wird, auch wenn sich ggf. eine Entwicklung weg vom Verbrennungsmotor hin zur E-Mobilität ergeben wird. Ein Augenmerk ist unter diesem Gesichtspunkt auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur zu legen.

Sehen wir auf unseren Landkreis Neumarkt, so ist der Anteil des öffentlichen Nahverkehrs nur 6% und setzt sich hauptsächlich aus dem Schülerverkehr zusammen. Der Einsatz von Rufbussen oder dem Anrufsammeltaxi führt zu einer gewissen Flexibilisierung des öffentlichen Nahverkehrs – ist meines Erachtens aber nicht unbegrenzt ausbaubar. Es ist nicht erkennbar, dass sich Konzepte wie car-sharing durchsetzen werden.

Die Einführung des 365 EURO Tickets im VGN ist ein guter Ansatz, um die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs für die Jugendlichen attraktiver zu gestalten und auch die bestehenden Nutzungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Bestrebungen das 365 EURO Ticket auch außerhalb des geförderten Schülerverkehrs allen Jugendlichen zur Verfügung zu stellen, ist ein guter Ansatz. Fraglich ist für mich jedoch, ob es die Aufgabe der Kommunen sein kann, die Kosten hierfür zu tragen.

Für die Akzeptanz zum Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr ist es meines Erachtens sehr wichtig, dass eine gute Abstimmung auf den überörtlichen Verkehr gegeben ist. Was nutzt es wenn ich zwar aus Nürnberg heraus eine S-Bahnverbindung habe, aber mein Ziel im Landkreis nicht mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann. Schwierigkeiten gibt es insbesondere in den Bereichen, in welchen eine unterschiedliche Zuständigkeit von Verkehrsverbünden über Landkreisgrenzen hinweg gegeben ist.

Letztendlich wird es auf jeden einzelnen von uns ankommen zunächst unsere eigenen Verhaltensmuster zu überdenken und das Auto stehen zu lassen und alternative Fortbewegungsmethoden zu wählen. Das Umdenken beginnt bei einem selbst und kann von der Politik nur unterstützt werden.